Die Besonderheiten der Zirbe


Wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und dem Vorkommen im hochalpinen Raum gilt die Zirbe, auch Arbe oder Arve genannt, als die “Königin der Alpen”.

Die Zirbe (pinus cembra) gehört zur großen botanischen Gattung der Kiefern. Sie ist in den westlichen Innenalpen auf 1.400 bis ca. 2.500 Meter Seehöhe verbreitet. Als Schutzbaum, Nutzbaum und Klimaindikator spielt die Zirbe in Zeiten des Klimawandels eine zunehmend wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit.
Studien belegen, was die Menschen früher schon im „G’spür“ hatten: Die Nachtruhe im Zirbenbett ist von ganz besonderer Qualität.

Die Forschungsgesellschaft HUMAN RESEARCH Institutes für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung (HRI) in Weiz fand heraus, dass die spezifischen Inhaltsstoffe des Zirbenholzes zu einer schonenden Herzfrequenz beim Menschen in der Nacht führen. Dadurch ist der Organismus im Schnitt um 3500 Herzschläge pro Tag, das ist eine Stunde (!) Herzarbeit, weniger belastet. Nicht zuletzt wirkt Zirbenholz Wetterfühligkeit entgegen, harmonisiert den Kreislauf und stärkt das allgemeine Wohlbefinden. Der Mensch fühlt sich erholt, ausgeruht und ist ideal auf die Herausforderungen des Alltages vorbereitet.


Untersuchung der möglichen antibakteriellen Wirkung von Zirbenholz


durchgeführt am Institut für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg:

Es wurden fünf Holzarten (Ahorn, Buche, Fichte, Pappel, Zirbe) auf mögliche antibakterielle Wirkung getestet. Dazu wurde eine Abklatsch-Methode entwickelt, bei der definierte Mengen eines Test-Bakterienstammes (Escherichia coli K12) auf desinfizierte Holz-Schnittflächen aufgebracht wurden. Diese wurden in feuchter bzw. trockener Umgebung für unterschiedliche Zeiten dort belassen und dann auf Agarplatten abgeklatscht.
 Die erhaltenen koloniebildenden Einheiten sind als Maß für die unterschiedliche bakteriostatische bzw. bakteriozide Wirkung der Hölzer zu werten.

In feuchter Umgebung war eine deutlich höhere bakterienhemmende Wirkung von Zirbenholz sowie eine mäßig bakterienhemmende Wirkung von Fichtenholz festzustellen. Nach einer Versuchszeit von 12-14 Stunden wurde bei den Holzarten Buche, Pappel und Ahorn eine höhere Zahl von Bakterien gefunden. Auf dem Zirbenholz konnten im selben Versuch praktisch keine lebensfähigen Bakterien nachgewiesen werden.

Der Nachweis für die besondere Eignung von Zirbenholzmöbel zur mottensicheren Aufbewahrung von Textilien konnte in der Untersuchung eindeutig erbracht werden.


Die stärkste biozide Wirkung weist das Zirbenholz auf


In einer 15-wöchigen Beobachtungszeit wurde in Zirbenholzkästchen eine Verminderung der Larvenzahl der Kleidermotte um 48 % festgestellt, während sie bei den anderen getesteten Holzarten zwischen 8 und 36 % lag.

Die Fressaktivität der Mottenlarven war in den Zirbenkisten im Vergleich zu den anderen Holzarten signifikant reduziert.

Eine zusätzliche Behandlung der Zirbenholzkästchen mit Zirbenöl führte zu einer weiteren Verminderung der Larvenzahl um insgesamt 65 %.

Für diese starke insektenabwehrende Wirkung sind Inhaltsstoffe, die in hoher Konzentration im Zirbenkieferöl enthalten sind, verantwortlich.